Listerienmonitoring
Zielsetzung
Der Krankheitserreger "Listeria monocytogenes" stellt die Hauptursache von Rückholaktionen von Lebensmitteln in den Industriestaaten dar. Im Bereich der Milchwirtschaft sind hinsichtlich einer Listerien-Übertragung oberflächengereifte Käse - schmiergereifte Käse, Schimmelkäse - ein Problem, weil bei diesen Käsen eine Vermehrung der Keime auf der Oberfläche möglich ist. Aufgrund ihres weit verbreiteten Vorkommens kann eine Verunreinigung (Kontamination) des Reifekellers mit Listerien grundsätzlich nicht ausgeschlossen werden.
Aus diesem Grund bietet die BAM Rotholz ein Listerienmonitoring für Käsereien an. Bei diesem Monitoring werden Umfeldproben, vor allem Schmierwasser, Gullywasser, Hordenwaschwasser, Salzbad, regelmäßig auf Listerien untersucht. Durch eine spezielle Probenaufarbeitung ist es möglich, Listerien in 1.000 ml nachweisen zu können. Durch diese hohe Empfindlichkeit können Kontaminationen mit Listerien frühzeitig erkannt werden.
Somit ist es möglich, rechtzeitig Maßnahmen setzen zu können, um zu verhindern, dass Listeria-monocytogenes-hältiger Käse in Verkehr gelangt. Bei positiven Befunden werden die Keime für eventuelle Nachuntersuchungen bei 40 Grad Celsius tiefgefroren.
Auf Wunsch können diese Isolate mittels molekularbiologischem Fingerprinting charakterisiert werden, um nähere Auskünfte über die Kontaminationsursachen zu erhalten.
Als Serviceleistung erstellen wir für unsere Kunden/innen einen Jahresuntersuchungsplan.
Ihr Ansprechpartner:
- Dr. DI Peter Zangerl
Downloads
- Listeria monocytogenes in Milch und Milcherzeugnissen - Gesetzliche Regelungen
und Empfehlungen der BAM Rotholz
- Listerien in Milchprodukten - Eine Information der BAM Rotholz




